Zweifel sollten ausgeräumt werden

Fragen zum Lebenslauf von Wolfram Britz:

Zweifel sollten ausgeräumt werden

Im Rahmen des OB-Wahlkampfs in Kehl hat es heute eine prominente Wortmeldung gegeben, die für öffentlichen Wirbel in Kehl und darüber hinaus gesorgt hat. Der langjährige Rektor der Verwaltungshochschule Kehl, Paul Witt, äußerte in einem Beitrag öffentlich Zweifel an der Qualifikation von Herrn Britz. (Die Badische Zeitung hat darüber umfangreich in ihrer heutigen Ausgabe berichtet.)

Als Kandidatin und Mitbewerberin wurde ich auf den Beitrag heute mehrfach angesprochen und um eine Stellungnahme gebeten. Ich möchte die Frage nach der Qualifikation von Herrn Britz nicht kommentieren. Dies steht mir nicht zu. Zudem war Herr Britz mir gegenüber bisher fair im Wahlkampf, wofür ich ihm dankbar bin.

Irritierend finde ich allerdings, wenn zutrifft, was in dem Beitrag unterstellt wird, nämlich dass Herr Britz bezüglich seines Lebenslaufs die Wahrheit beschönigt haben soll. Tatsächlich hat Herr Britz öffentlich mehrfach betont, dass er nicht nur als Krankenpfleger tätig sei, sondern als erfahrener Unternehmer „große Einrichtungen in der Organisations- und Personalentwicklung“ berate. Herr Britz hat unter anderem daraus seine Kompetenz zum Führen einer großen Verwaltung wie in Kehl abgeleitet. Dies hat auch die Kehler Zeitung mehrfach so zitiert.

In dem oben genannten Beitrag konkret darauf angesprochen, lieferte Herr Britz bisher keinen Nachweis für die von ihm auch bei Wahlkampfveranstaltungen betonten Qualifikationen. Auch im Internet finden sich konkret dafür keine klaren Hinweise. Herr Britz sollte meiner Meinung nach als OB-Bewerber die Wählerinnen und Wähler nicht darüber im Unklaren lassen, ob er über die von ihm genannten Qualifikationen tatsächlich verfügt. Er sollte die Möglichkeit nutzen, die geäußerten Zweifel auszuräumen.